10. Juni, 16.00: Familienkirche

Liebe Familien,

im Juni feiern wir wieder eine „Familienkirche“ !

Zum Thema Taufe erwartet euch ein kleiner Gottesdienst mit einer biblischen Geschichte und einer Aktion dazu.

Im Anschluß gibt es seitlich vor der Kirche Erfrischungen, bei hoffentlich schönem Sonnenschein.

Wir laden euch sehr herzlich dazu ein:

am  Freitag, den 10. Juni, um 16 Uhr (bis ca. 16.45 Uhr) in der Borbyer Kirche!

Damit wir besser planen können, freuen wir uns über Anmeldungen per Mail an:

Meike.Sievers@kkre.de

Aber natürlich sind auch alle spontanen Besucher und Besucherinnen herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf euch!

Die nächsten Gottesdienste

Wie schön, hier zu sein!

Lea Strohfeldt, unsere neue Pastorin im Pfarrsprengel Eckernförde, wird am Sonntag, 15. Mai um 14.00 Uhr in der St. Nicolai-Kirche in einem Gottesdienst beider Kirchengemeinden Borby und St. Nicolai vorgestellt. Musikalisch wird dieser Gottesdienst vom NordKammerChor und dem Borbyer Gospelchor gestaltet.

Und hier stellt sie sich persönlich vor:

Mein Name ist Lea Strohfeldt. Seit dem 1. Mai bin ich Pastorin im neugegründeten Pfarrsprengel Eckernförde (Borby und St. Nicolai). Ich freue mich sehr darüber, dass mein Weg mich für meine erste Stelle als Pastorin nach Eckernförde geführt hat.

Eckernförde ist für mich ein besonderer Ort, nicht nur weil ich hier vor (demnächst) 30 Jahren geboren wurde. Ich bin auf einem Hof in der Nähe von Gettorf aufgewachsen. Wenn ich da mal ein kleines bisschen Stadtluft schnuppern wollte, war Eckernförde natürlich die erste Wahl. Ich erinnere mich gut daran, wie ich früher mit meiner Oma Stunden im Spielwarengeschäft in der Innenstadt verbracht habe oder als Jugendliche zum ersten Mal auf eigene Faust bei Colosseum T-Shirts mit richtig unwitzigen Sprüchen drauf geshoppt habe. Und irgendwann während meines Studiums in Kiel war ich in den Semesterferien mal zu Besuch am Hafen. Dort habe ich auf die Borbyer Kirche geschaut und gedacht: „Mensch, Eckernförde, das wäre doch auch ein Ort zum Bleiben.“

Nun darf ich tatsächlich mindestens die nächsten drei Jahre hier verbringen. So lange dauert nämlich die Probezeit für frischgebackene Pastorinnen. Bis ein Pastorat für uns frei wird, werde ich mit meinem Mann und unseren beiden Töchtern („fast drei“ und „fast sechs“ Jahre alt) noch in unserer alten Wohnung bleiben. Danach freuen wir uns darauf, in Eckernförde eine neue Heimat zu finden.

Bei all den Umbrüchen, die in nächster Zeit so auf die Gemeinden zukommen, bin ich mir sicher, dass wir gemeinsam richtig schöne und zukunftsfähige Wege gehen können, wenn wir all unsere Ideen und Vorstellungen zusammenwerfen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen und Ehrenamtlichen in beiden Gemeinden und ganz besonders darauf, Sie alle möglichst bald kennenzulernen.

Vielleicht ja schon am 15. Mai um 14 Uhr in der St. Nicolai-Kirche? Dort werde ich in einem feierlichen Gottesdienst mit viel Musik vorgestellt und darf zum ersten Mal als Pastorin predigen, was für ein Meilenstein!

Wenn Sie mich sonst mal irgendwo in der Stadt entdecken, sprechen Sie mich gern an. Ich freu mich!  

Hilfe für Geflüchtete vor Ort – Wie funktioniert das?

Das Bündnis „Willkommen in Eckernförde“, vertreten durch UTS e.V., lädt zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein:

Hilfe für Geflüchtete vor Ort – wie funktioniert das?

Veranstaltung am Mittwoch, 18.05.2022, 18 Uhr in der Stadthalle Eckernförde

Fluchtbewegungen in unsere Region nehmen nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine zu. Die Zuwanderung stellt uns als Aufnahmegesellschaft vor Herausforderungen. Eine materielle Versorgung ist wichtig, aber wird für ein längerfristig gutes Miteinander nicht ausreichen.

Wie kann unsere Gesellschaft damit umgehen? Eine Antwort besteht darin, Angebote zu machen, um den Geflüchteten hier vor Ort Teilhabe zu ermöglichen sowie Kontakte zu den Einheimischen zu knüpfen. Das Bündnis „Willkommen in Eckernförde!“ unterstützt dies.

Auf der Veranstaltung am 18. Mai werden solche Angebote vorgestellt, dazu besteht die Möglichkeit, direkt im Saal oder im Anschluss im Foyer Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Zugesagt haben folgende Referentinnen und Referenten für Informationen zu ihren jeweiligen Sachgebieten:

  • Dennis Staack als Leiter der Koordinierungsstelle Integration und Teilhabe des Kreises,
  • Sozialamtsleiter Klaus Kaschke als Vertreter der Stadt Eckernförde,
  • Nadezda Franke als Regionalkoordinatorin des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)
  • Thorben Sauck als stellvertretender Leiter der regionalen Agentur für Arbeit,
  • die Frauenberatungsstelle !Via zur besonderen Situation geflüchteter Frauen,
  • Kirsten Pape als Teamleiterin des örtlichen Jobcenters,
  • Sabine Bleyer als Vertreterin der Landesnetzwerke „Mehr Land in Sicht!“ sowie „Integration durch Qualifizierung“.

Weitere hier vor Ort aktive Angebote stellen sich im Foyer der Stadthalle vor: Vom Sprachkurs über Migrant*innenselbstorganisation bis zum interkulturellen Theaterworkshop.

Kreispräsidentin Dr. Juliane Rumpf und Stadträtin Katharina Heldt werden die Gäste begrüßen, Pastor Michael Jordan wird als Moderator durch die Veranstaltung führen.

Die Veranstaltung wendet sich an alle Geflüchteten, unabhängig vom Herkunftsland, und an alle Menschen und Institutionen, die ihnen hier vor Ort Teilhabe ermöglichen wollen. Damit die Kommunikation untereinander funktioniert, werden die Beiträge und Fragen simultan in Ukrainisch, Arabisch, Persisch und Kurdisch übersetzt und als Text an die Leinwand projiziert.

Der Eintritt ist frei, eine Maskenpflicht besteht nicht – aber die Veranstaltenden freuen sich über einen vorsichtigen und rücksichtsvollen Umgang miteinander.

Vor Beginn des ersten Teils der Veranstaltung (ca. 17:30 Uhr) besteht die Möglichkeit zu einem kurzen Pressegespräch unter Beteiligung (einiger) der Referent*innen.

Erste Etappe der Fusionsgespräche zwischen Borby und St. Nicolai ist geschafft!

Chapeau und herzlichen Dank vor allem den Ehrenamtlichen, die so viel Zeit dafür aufgebracht haben!

Wir haben uns mit der Methode der „Wertschätzenden Erkundung“ gegenseitig Einblicke gegeben und uns unsere Einrichtungen, Gebäude und die finanzielle Situation der beiden Kirchengemeinden gezeigt. Mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden Gespräche geführt.

Was und wer sind die Schätze unserer beiden Gemeinden, was läuft richtig gut, was wollen wir unbedingt erhalten in einer fusionierten Gemeinde?

Unsere bisheriges Fazit: 

Wir haben in unseren Kirchengemeinden Borby und St. Nicolai zwei unterschiedliche Profile, die sich wunderbar ergänzen. Menschen finden bei uns ihre kirchliche Heimat, fühlen sich zu Hause, erhalten aber auch den Freiraum, einfach mal reinzuschauen, auch wieder weiterzugehen. 

Glaube an Gott kann so unterschiedlich aussehen und gelebt werden. 

Die verschiedenen Profile wollen wir unbedingt erhalten in einer fusionierten Gemeinde. Kinder- und Jugendarbeit und Kirchenmusik sind die beiden inhaltlichen Pfeiler, auf die wir auch in Zukunft setzen werden. Das beginnt in unseren Kitas und setzt sich bis ins Erwachsenenalter hin fort. Vielfältige Gottesdienste, lebendige Gruppen, Offene Kirchen, sozial-diakonische Arbeit, kulturelle Highlights und gesellschaftspolitisches Engagement zeichnen unsere Gemeinden aus. Wir freuen uns über Kooperationen mit unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen unserer Stadt.

Das Bild zeigt einen Screen-Shot der beiden Kirchengemeinderäte (nicht alle sind zu sehen) bei einem Zoom-Meeting zum Abschluss der ersten Etappe / Karte: OpenStreetMap.

Ende April werden wir erneut zusammenkommen und über die nächsten Schritte beraten.

Herzlich Willkommen in Eckernförde – Wir begrüßen Menschen auf der Flucht

„Fühle mit allem Leid der Welt,
aber richte deine Kräfte nicht dorthin, wo du machtlos bist,
sondern zum Nächsten, dem du helfen, den du lieben und erfreuen kannst.“
(Hermann Hesse)

Die Bilder aus Mariupol, aus Kiew, aus Charkiw und allen Teilen der Ukraine bedrücken uns. Viele Menschen sind auf der Flucht und kommen auch zu uns nach Eckernförde. Zusammen mit der Stadt Eckernförde, UTS, der AWO und dem Familienzentrum in Borby wollen wir als Kirchengemeinden Borby und St. Nicolai diese Menschen willkommen heißen und ihnen eine verlässliche Willkommensstruktur anbieten. Für die Menschen, die jetzt aus der Ukraine fliehen, aber auch für Menschen aus anderen Ländern, die bei uns Zuflucht suchen.

Besonders möchten wir auf das Willkommenscafé der AWO / @familienzentrum.bbs.awo in der Bürgerbegegnungstätte, Rathausmarkt 3, hinweisen. Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr können sich dort Geflüchtete und alle Engagierten, die das Ankommen der Menschen begleiten möchten, treffen. Im Willkommenscafé können Patenschaften entstehen, um ein Ankommen in Eckernförde zu erleichtern. Bei Kaffee, Tee und Kuchen kann man sich kennenlernen und gemeinsam die nächsten Schritte angehen.

Die ankommenden Menschen bekommen durch die Stadt Eckernförde Unterstützung zur Erst- und Grundversorgung. Darüber hinaus hat die AWO ein Spendenkonto eingerichtet für weitere finanzielle Hilfen: AWO Kreisverband Rendsburg-Eckernförde e. V., Förde Sparkasse, IBAN: DE21 2105 0170 1004 2603 76, „Spenden Flüchtlingshilfe“

Auf der website http://willkommen-in-eckernfoerde.de/ sind alle wichtigen Infos zu finden. Unter „Angebote und Nachfragen“ könnt Ihr auch selbst Eintragungen vornehmen. Dort findet sich z. B. auch das Angebot von @Anja Bartsch, eine Liste für Sachspenden zu führen.

Suchet der Stadt Bestes

Kirchengemeinden Borby und St. Nicolai rücken enger zusammen

Wie kann Kirche in Eckernförde in Zeiten sinkender Kirchensteuern aussehen? Mit dieser Frage beschäftigen sich schon länger die Kirchengemeinderäte Borby und St. Nicolai. Nun haben beide Kirchengemeinderäte einstimmig beschlossen, Fusionsgespräche aufzunehmen.

„Wir arbeiten schon in vielen Bereichen zusammen“, berichtet Dirk Homrighausen, Vorsitzender des Kirchengemeinderates St. Nicolai. Dazu gehören gemeinsame Gottesdienste, der Kultursommer, Vertretungsdienste der Pastoren und der Bereich Friedhof. „Jetzt machen wir uns auf den Weg, ein zukunftsfähiges Gemeindebild für Eckernförde zu entwickeln,“ ergänzt Ole Halley, Vorsitzender des Kirchengemeinderates Borby. Beide Gemeinden stehen vor Herausforderungen: immer weniger Kirchenmitglieder, damit einhergehende sinkende Kirchensteuerzuweisungen und weniger Pfarrstellen. „Unsere Kirche ist im Wandel“, sagt Homrighausen. 2011 hatte St. Nicolai noch rund 6.700 Gemeindeglieder, aktuell rund 5.438. In Borby waren es 2011 rund 6.100 Gemeindeglieder, zurzeit sind es 4.756. Entsprechend sind auch die Kirchensteuerzuweisungen gesunken. „Innerhalb der vergangenen drei Jahre haben sich die Zuweisungen für unsere Gemeinden praktisch halbiert, in unserem Fall von 320.000 Euro auf aktuell 180.000 Euro“, berichtet Homrighausen. Dazu kommt, dass im kommenden Jahr Pastor Ullrich Schiller in St. Nicolai und Rainer Kluß in Borby in den Ruhestand gehen werden. „Wir müssen dann die pastorale Versorgung neu regeln“, sagt Halley. Es sei nun der richtige Zeitpunkt, Fusionsgespräche aufzunehmen, um selbstbestimmt und vorausschauend zu handeln.

„Wir wollen unsere beiden Gemeinden jetzt fit für den kirchlichen und gesellschaftlichen Wandel machen. Denn als Kirche möchten wir für die Menschen in Eckernförde da sein“, ergänzt Homrighausen. Beide Gemeinden bieten viel: Borby ist bekannt für ihre soziale und familienfreundliche Kirchenarbeit, St. Nicolai überzeugt mit ihrer großen kirchenmusikalischen Strahlkraft. „Zusammen können wir viel bewegen“, findet Ole Halley. „Aber sich von alten Strukturen zu verabschieden, schmerzt auch“, weiß er. Er findet es wichtig, dass sich beide Gemeinden dafür Raum und Zeit geben. „Die Fusionsgespräche sind frei und ohne zeitlichen Druck. Wir machen uns in unserem Tempo auf den Weg.“ Den Kirchengemeinderäten ist außerdem wichtig, dass sie während des Prozesses einen engen Austausch mit den Gemeindegliedern und Mitarbeitenden führen möchten. „Wir nehmen sie mit“, sagt Homrighausen. Anregungen, Impulse und Ideen sind gern gesehen. Unter anderem über die Sozialen Medien, Gemeindebriefe und -versammlungen möchten die Mitglieder der Kirchengemeinderäte die Basis einbinden. Am Buß- und Bettag, Mittwoch, 17. November, wird es in beiden Gemeinden jeweils um 19 Uhr in den jeweiligen Kirchen eine Gemeindeversammlung geben. Dort wird dann über den Stand der Gespräche berichtet.

Auf ihrem Weg werden St. Nicolai und Borby vom Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde begleitet. Pastorin Maike Bendig, zuständig für Personal- und Gemeindeentwicklung, wird die Fusionsgespräche moderieren. Themen werden sein: inhaltliche Schwerpunkte der zukünftigen Gemeindearbeit, Finanzen, Personal- und Bauangelegenheiten. „Am Ende des Prozesses möchten wir dann eine tragfähige Vision einer neuen Gemeinde präsentieren“, sagt Homrighausen. Halley ergänzt: „Wir haben Lust, gemeinsam Kirche in unserer Stadt neu zu gestalten.“ Der erste Schritt dahin ist getan.

– Pressemitteilung und Foto in Verantwortung von Inga Lange –

Wir sind für Sie da und ansprechbar:

Pastor Rainer Kluß
TEL: 752606 E-Mail: rainer.kluss@kkre.de

Pastor Jan Teichmann
TEL: 8 33 44 E-Mail: jan.teichmann@kkre.de

Pastor Ole Halley
TEL: 739896 E-Mail: ole.halley@kkre.de

Unter www.aktuell.nordkirche.de veröffentlicht die Nordkirche inzwischen auf einer Sonderseite eine ständig erweiterte Übersicht – unter anderem mit ihrer aktuellen Handlungsempfehlung angesichts der Corona-Ausbreitung, einem Nachrichtenüberblick zum Thema sowie Hinweisen auf Gottesdienste und weitere geistliche und seelsorgerliche Angebote über Internet und Social Media, Fernsehen und Radio.