Die Beerdigung

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an..
(Psalm 73, 23.24 )

Es ist eine grundlegende und schmerzliche Wahrheit: zum Leben gehört auch der Tod. Unsere Lebenszeit ist begrenzt, von Anfang an. In der Begegnung mit dem Tod suchen wir nach Worten und Bildern, die uns Trost geben und zugleich auch Mut machen, angesichts von Tod und Abschied den Blick auf das Leben nicht zu verlieren. Worte und Bilder der Bibel.

Eine kirchliche Beerdigung setzt die Mitgliedschaft des Verstorbenen in der evangelischen Kirche voraus.
Grundsätzlich ausgenommen von dieser Vorgabe ist der Todesfall eines Kindes - dem Wunsch der Eltern auf eine kirchliche Beerdigung wird in jedem Fall nachgekommen. Dabei ist unerheblich, ob das Kind bereits getauft ist oder nicht.

Wir feiern in unserer Gemeinde mit den Angehörigen der Verstorbenen einen Trauergottesdienst. Kirchlich bestattet werden Menschen, die Mitglied der Kirchengemeinde sind. Die Bestatter sprechen den Termin für den Gottesdienst mit dem zuständigen Pastor und dem Friedhofsamt ab.
Zur Vorbereitung des Trauergottesdienstes führt der Pastor mit den Angehörigen ein Gespräch. Es besteht hier die Möglichkeit, über den Verstorbenen zu erzählen, sich gemeinsam zu erinnern, die eigene Trauer in den Blick zu bekommen und den Trauergottesdienst zu besprechen.

Der Gottesdienst findet entweder in der Borbyer Kirche, in der Auferstehungskapelle am Saxtorfer Weg, in der Kapelle in der Schleswiger Straße oder in der Kapelle am Mühlenberg statt. Der Wunsch der Angehörigen ist ausschlaggebend.

Im Trauergottesdienst singen wir Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch, hören Lesungen, beten gemeinsam und hören eine Ansprache. Dem Verstorbenen wird der Segen Gottes zugesprochen.

Die Lieder werden an der Orgel von dem Kirchenmusiker begleitet.

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Borby stellt ihnen für den Gottesdienst keine Kosten in Rechnung!

Wir geben der Gemeinde an jedem Sonntag bekannt, welche Menschen aus der Gemeinde in der vergangenen Woche gestorben sind und beten für sie.

Selbstverständlich kommt ihr zuständiger Pastor auch ins Haus, wenn es ans Sterben geht, oder wenn ein Angehöriger gestorben ist. Es besteht dann die Möglichkeit einer Aussegnung mit Gebet, Lesung und Segen für den Verstorbenen.

Sollte das Sterben eines Angehörigen absehbar sein, ist auch eine längere Begleitung durch die Hospitz-Initiative im Kirchenkreis möglich (Tel.: 0 43 51-71 31 15)